„30 Jahre Deutsche Einheit – Perspektiven für uns und Europa“ – Ein Forschungsprojekt der Klasse 6-8 (30.​03.​2020)

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts sind wir der Frage nachgegangen, wie Geschichtswissenschaftler ihre Informationen zu längst vergangenen Zeiten erhalten. Wir haben uns mit den verschiedenen Quellenarten auseinandergesetzt und gerade die oft emotional besetzten mündlichen Quellen näher betrachtet. So kamen wir auf die Idee, eine Befragung von Zeitzeugen zum Thema „30 Jahre Deutsche Einheit“ durchzuführen und für diesen Zweck einen Fragebogen zu entwickeln.

 

Nachdem wir Informationen gesammelt hatten, um die Fragen:

 

beantworten zu können, unterteilten wir die Gruppen der zu Befragenden in

 

Darüber hinaus überlegten wir, ob die Zeitzeugen in ihrer Beurteilung der geschichtlichen
Ereignisse auch davon beeinflusst wurden, ob sie zur Zeit des Mauerfalls in West- oder
Ostdeutschland lebten.

 

Am Anschluss an diese Vorüberlegungen schauten wir uns Interviews von Zeitzeugen an, welche den Mauerfall aus verschiedenen Perspektiven erlebten und beurteilten. Hierauf stützend erstellten die SchülerInnen eine Liste von Gefühle, die von den Zeitzeugen mit dem Fall der Mauer in Verbindung gesetzt wurden.

 

Spannend war für uns zudem die Frage, ob sich die Gefühle bezüglich des Mauerfalls 30 Jahre nach der Wiedervereinigung verändert hatten. Abschließen wollten wir Antworten auf die Frage finden, ob die Wiedervereinigung von den BürgerInnen im Brohltal aus heutiger Sicht eher positiv oder negativ bewertet wird und darüber hinaus diese aktuellen Einschätzungen differenzierter betrachten.

 

Anhand dieser Überlegungen entwickelten wir einen Fragebogen, welchen wir an die Eltern der SchülerInnen und an die Burgbrohler BürgerInnen verteilten sowie an der benachbarten Grundschule Burgbrohl auslegen durften.

 

Folgende Ergebnisse konnten ermittelt werden: